Eine eigene VR-Brille basteln?

Auf RoadToVR wurde ein Video und eine Anleitung gepostet, welche euch zeigt, wie man mit nur 15-50 USD sich eine VR Brille bauen kann. Ihr benötigt dazu nur:

 

Für das Gehäuse:

(1x) Schwarzen Schaumstoffplatten

(1x) Heißklebepistole und Heißkleber

(1x) Paar Vollmetallrahmen einer Lesebrille (für die Rahmen)

(1x) Paar Vergrößerungslinsen. In der Anleitung wurde die vorderste Linsen aus einem Fernglas ($ 3 bei einem Secondhand-Laden) verwendet. Ansonsten sucht nach asphärische Linsen mit 5-facher Vergrößerung und etwa 1-2 cm Durchmesser.

(1x) Elastisches Band

 

Wenn man keine Lust hat, das Gehäuse selber zu bauen, kann man sich auch die Durovis Dive kaufen.

 

Für das Headtracking:

(1x) Helle weiße 5mm LED (oder IR, wenn ihr die Webcam modifzieren wollt)

(1x) Uhrenbatterie oder 2 AA-Batterien mit dem richtigen Batteriehalter

(1x) Kleinen Kippschalter (nicht erforderlich, wenn man die Batterien immer ausbaut)

 

Software:

Free Track

Many Cam

 

Die Bauanleitung findet ihr unter diesem Link:

http://www.roadtovr.com/diy-guide-build-smartphone-vr-headset-hmd-head-mounted-display-oculus-rift-games/

 

Viel Spaß beim Nachbauen. Wir freuen uns, wenn ihr Bilder von euren Nachbauten postet!

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4 Gedanken zu “Eine eigene VR-Brille basteln?

  1. Hi,
    vielen Dank für den tollen Link.
    Habe mich schon gefragt ob es nicht eine günstigere Möglichkeit gibt so was zu bauen.
    Ich werde die Brille mal bauen und bei Erfolg mich hier feiern lassen! 😉
    Weiter so VRDings!
    VG
    Sascha

  2. Ich bin etwas skeptisch. Ich denke die Latenz könnte deutlich zu hoch werden. Sicherlich ist es nett, um einen Einblick zu bekommen. Zum „richtigen“ spielen wird es nicht reichen…

  3. Gibt es eigentlich einen Grund warum es 45mm sein sollen?
    Der Abstand zwischen dem Zentrum der Linse (dort beginnt man zu messen), und der (AMO)LED-Oberfläche beträgt in der PDF nur ca. 41,3mm. Auch wenn man mit dem Fokus “hinter das Glas” geht (wo der OLED/LCD ist), sind es doch keine 45mm.
    Oder wollten die das absichtlich etwas unscharf, damit man keine Pixel sieht? Naja, ob das so toll ist.
    Ein Fokus von 41mm sollte also eher zu dem Cardboard passen.
    Aber was ist mit dem Abstand der Augenlöcher?
    Der ist bei der PDF-Datei ca. 60mm (angeblich sind es bei Männern im Schnitt 65 und Frauen 63, ich habe aber laut DIY-Fotometrie 60mm).
    Man hält sich einen Maßstab vor die Stirn, und jemand macht ein Foto.
    Damit die Person nicht auf die Kamera schielt, am besten aus einiger Entfernung mit Zoom.
    Im Vergleich mit einer Profi-Bestimmung (nicht von meiner Person, aber eine Karte mit den Daten lag vor) gab es keinerlei Unterschied!
    In einer Bildbearbeitung mit Linealfunktion dann z.B. 10cm auf dem Lineal im Foto die Messlinie ziehen, und den Wert durch den realen Wert (10cm teilen). Den Faktor merke/aufschreiben. Dann die Anzahl der Pixel in der Breite nehmen, durch den Faktor teilen, und als Pixelbreite eintragen. Das Bild wird dann so verkleinert, dass 1cm im Bild exakt 10mm in der Realität entsprechen. Dann kann man leicht die Messlinie von einer zur anderen Pupille ziehen. Wer Geld ausgeben will, kann im App store/play nach dem Pupil Meter suchen.
    Da hält man sich eine Plastikkarte mit Magnetstreifen(immer die gleiche Breite) vor die Stirn, und macht mit der App ein Foto. Die berehcnet es dann im Grunde auf die Gleiche Weise.
    Wie genau das verglichen mit meiner Methode ist, keine Ahnung. Sollte aber ziemlich genau sein.
    Der Optiker macht es auch nicht genauer.
    Schön wären jetzt ein paar von den Cardboard-PDF-Versionen mit unterschiedlichem Augenabstand.
    Hätte die 20%-Frei-Arbeitszeit die die für so etwas haben auch nicht großartig angefressen.
    Oder gleich eine Software in die man Daten eingibt, und die spuckt einem das für das Telefon und den Augenabstand passende Vorlage als PDF aus.
    Am besten noch mit der Möglichkeit den Durchmesser und Fokus der Linsen zu ändern.
    So kann man etwas einfacher experimentieren. Zumindest den Durchmesser könnte man in Form von mehreren Ringen in einer PDF unterbringen.
    Evtl. auch mehrere Augenabstandringe, die sich überlappen. Solange man die Linie zum ausschneiden verfolgen kann, ist das ja kein Problem. Evtl. in mehreren Farben, um es leichter auseinander halten zu können.
    Trotz dieser maßgeschneiderten Cardbords bliebe das Problem dass die beiden Bilder auf dem Smartphone nicht exakt passend zum Augenabstand liegen.
    Das Zentrum der beiden Bilder sollte ja möglichst exakt vor der jeweiligen Linse liegen.
    Also sollte jede Software eine Einstelloption haben.
    Bei der Oculus Rift gibt es so etwas in den experimentellen Anwendungen.
    Daher ist ein großes 7″ oder 8″-Tablet auch nicht nützlich für ein besseres Bild.
    Im Gegenteil, ohne die Möglichkeit beide Bilder Links/Rechts zu kalibrieren, würde das Bild ganz fies aussehen. Mit dem linken Auge sähe man im Zentrum die Rechte Seite des linken Bildes, und mit dem anderen Auge entsprechend umgekehrt.
    Für 6cm sind 5,5″-16:9 ideal. Das Samsung Note 3 (N9005) hat 5,7″.
    Ich glaube dass haben die Cardboard-Macher auch als Vorlage eingesetzt.
    Und wenn man die beiden Bilder horizontal verschieben könnte, mehr Bildschirmfläche bedeutet nicht mehr Bild oder bessere AUflösung. Im Gegenteil, man nutzt ja einen kleineren Bereich des ganzen Bildschirms. von 2,1MP (1080p) auf einem 5,7″-Smartphone nutzt man also mehr als von 2,1″ auf einem 8″-Tablet.
    Wohingegen 4K 8,6MP wären. Wenn man ein /” oder 8″-Tablet mit 4K fände, da bleibt dann von der Auflösung wohl mehr über als von 2,1MP/1080p auf 5,7″
    Evtl. kann ja ein Mitleser die PDF von Google um verschiedene Augenabstände und LIndendurchmesser erweitern. Oder gleich eine kleine Software oder Webseite coden, die eine individiduelle Version ausgibt.
    Am besten inkl. Holz-Option. Man gibt die Dicke des Holzes an, und der macht Schnittmuster inkl. der Zugabe von Klebe/Schraub-Rändern.
    Etwas besseres als diese Sparversion der Durovis-Dive als 3D-Drucker-Datei wäre auch gut.
    Da gibt es 3D-Drucker, und was kommt raus, ein klappriges Teil, das wirkt wie ein Spritzgussbogen aus einer Wundertüte oder dem Modellbau.
    Man könnte damit eine Brille drucken, mit Einstellschrauben für den Augenabstand. Nicht so etwas klapprig lose eingehängtes oder Trennwand.
    Man könnte es stabil drucken. Inkl. Schraublöchern.
    Warum sollte es weniger stabil und Einstellbar sein, als es evtl. eine Oculus Rift ist?

  4. Hey Tobias,
    dem kann ich eigentlich nichts mehr beifügen. Ich habe keine Ahnung warum es 45mm sein sollen. Scheint mir auch unlogisch.
    Das Problem an Cardboard ist halt, dass Google es auch mehr als Gimmick raushaut. Gefällt mir persönlich auch nicht so gut, da es einen schlechten Eindruck hinterlassen kann. Aber irgendwie hätte ich trotzdem gerne ein Exemplar :).
    Als mein DK1 kam, wusste ich auch nichts vom Augenabstand und hab da nichts verändert und auch bei keinem Tester bei mir etwas verändert. Dennoch waren alle begeistert. Aber ich bin mir sicher, dass die Erfahrung hätte besser sein können. Ich denke gelesen zu haben, das der Abstand für das DK2 weniger wichtig sein soll als beim DK1. Weißt du warum?
    Eine 3D Drucker Version wäre wirklich klasse. Ich frage mich, warum niemand soetwas anbietet. Obwohl ich auch bereit wäre für dieses Smartphone Add-on mehr zu bezahlen. Die Dive ist halt schlecht verarbeitet. Für ein vernünftiges Produkt kann man gerne etwas ausgeben. Als ein solches empfinde ich die Dive aber nicht.
    Daher bin auch gespannt, ob Samsung seine Hausaufgaben gemacht hat. Die Zusammenarbeit mit Oculus VR geht hoffentlich ein wenig über die Software hinaus.
    Grüße

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